Wappen Bellheim
Wappen FFW Bellheim

Freiwillige Feuerwehr Bellheim

Notruf 112

Chronik

 

1874

Die ersten Feuerwehren, die mit den heutigen vergleichbar waren, sind vor über 100 Jahren geschaffen worden und waren bereits organisiert. Erste Zusammenschlüsse freiwilliger Wehren zu Körperschaften des öffentlichen Rechts erfolgten aufgrund des Preußischen Feuerlöschgesetzes vom 15.12.1933. Das Reichsgesetz über das Feuerlöschwesen vom 23.01.1938 dekretierte die Freiwilligen Feuerwehren zu Einheiten einer Hilfspolizeitruppe. Das Landesgesetz über das Brandschutzwesen des Landes Rheinland-Pfalz vom 11.05.1949 löste die Feuerwehr wieder von der Vollzugspolizei. Die Feuerwehren waren jetzt kommunale Einrichtungen; der Brandschutz wurde zu einer Pflichtaufgabe der kommunalen Selbstverwaltung erklärt.

Bei der Durchsicht der noch vorhandenen Akten und sonstigen Unterlagen wurde festgestellt, daß das Königliche Bezirksamt Germersheim mit einem Schreiben vom 17. März 1874 das Bürgermeisteramt Bellheim aufgefordert hat, eine Feuerwehr zu gründen. In diesem Schreiben wird u. a. ausgeführt:

“Bei dieser Gelegenheit kann die unterfertigte Behörde nicht umhin, ihr Befremden darüber auszusprechen, daß die große und reiche Gemeinde Bellheim sich noch keiner Feuerwehr erfreut, während in benachbarten Gemeinden solche schon längst entstanden sind. Das Bürgermeisteramt erhält daher den Auftrag, auf die Einrichtungen einer Feuerwehr nach Möglichkeit hinzuwirken und gegebenenfalls die Statuten einer solchen gleichzeitig mit der verbesserten Feuerlöschordnung in Vorlage zu bringen.”

 

März 1895

Laut einem Bericht des Bürgermeisteramtes Bellheim an das Kgl. Bezirksamt Germersheim vom 27. März 1895 zählt die Feuerwehr insgesamt 150 Mann mit folgender Einteilung:

a)   1 Commandant

b)   1 Adjudant

c)   2 Spritzenmeister

d)   27 Mann Steigermannschaft

e)   65 Mann Spritzenmannschaft

f)    43 Mann Wassermannschaft

g)   10 Mann Ordnungsmannschaft

Ab d) mit g) je eines Abteilungsführers

An wesentlichen Löschgeräten sind vorhanden:

2 große vierrädrige Löschmaschinen

1 Hydrophor

18 Stück Spritzenschläuche á 10 m

180 m Hydrophorschläuche

250 Stück Feuereimer

2 große und 2 kleine Anstelleitern

2 Einsteig- und 4 Dachleitern

 

 

Juni 1899

Der Gemeinderat beschließt eine neue Anstelleiter von 4-5 m Länge anzuschaffen. Die Beschaffung von 30 weiteren Feuereimern wird abgelehnt, da 114 Haus- und 21 Ledereimer vorhanden sind.

 

 

Januar 1908

Mit Wirkung vom 01.01.1908 wurde für sämtliche Gemeinden des Amtsbezirks Germersheim eine Distriktpolizeiliche Feuerlöschordnung erlassen. In dieser Feuerlöschordnung waren u. a. Bestimmungen über die Feuerlöschgeräte und Ver- haltens- und Vorsichtsmaßregeln bei Brandfällen enthalten.

Die Feuerwehr war seinerzeit in 4 Abteilungen unter je einem Abteilungsführer aufgeteilt, nämlich:

  1. die Steigermannschaft, welche das Retten von Menschen und Tieren, die Bergung von Hab und Gut, die Schlauchführung und das Einreißen einzelner Gebäudeteile zu besorgen hatte;
  2. die Spritzenmannschaft zur Fertigstellung und Bedienung der Löschmaschinen;
  3. die Wassermannschaft zur Beischaffung des Wassers;
  4. die Ordnungsmannschaft zur Aufrechterhaltung der Ordnung, zur Absperrung des Brandplatzes und zur Bewachung des geretteten Gutes.

Wenn die Feuerwehr nicht uniformiert war, wurden als Abzeichen 8 cm breite Binden am linken Oberarm getragen und zwar

die Steigermannschaft weiße Binden,

die Spritzenmannschaft rote Binden,

die Wassermannschaft gelbe Binden,

die Ordnungsmannschaft blaue Binden,

der Kommandant eine rote und weiße Binde von 12 cm Breite,

der Adjudant eine ebensolche von 8 cm Breite,

die Abteilungsführer gleiche Binden wie ihre Mannschaft von 12 cm Breite.

 

 

August 1928

Für die Pflichtfeuerwehr werden 30 Uniformröcke angeschafft. Lieferant ist Schneidermeister Philipp Stein II. Der Anschaffungspreis beträgt je Rock 26,50 RM . Um im Brandfall möglichst rasch Feueralarm läuten zu können, hat das Bürgermeisteramt für die kath. Kirche je 3 Schlüssel für die linke Eingangstür am Hauptportal und für den Eingang in den Glockenturm anfertigen lassen. Hinterlegt waren die Schlüssel beim Bürgermeisteramt, Kaufmann Carl Heinrich und Landwirt Martin Sprenger. Außerdem war bei Carl Heinrich ein Schlüssel für das Spritzenhaus hinterlegt. Bei dem Wirt Heinrich Barucker wurde der Schlüssel für die ev. Kirche deponiert.

 

 

April 1930

Lt. Beschluss des Gemeinderates vom 17.04.1930. stellt die Gemeinde Bellheim ihre Klein -Motorspritze zur Hilfeleistung bei Brandfällen über die badische Landesgrenze zur Verfügung. Die Transportkosten und sonst. Aufwendungen sind von der anrufenden Gemeinde zu übernehmen.

Der Landwirt Richard Orth wird für die Feuerwehr Bellheim als Zeugmeister bestellt. Er hat sämtliche Geräte einschl. Motorspritze und Schlauchmaterial in Ordnung zu halten.

 

 

Mai 1937

Die Pflichtfeuerwehr der Gemeinde Bellheim hat eine Stärke von 1 Kommandanten, 1 Adjutanten, 6 Abteilungsführern, 9 Zugführern, 271 Mannschaften.

Die Betriebsfeuerwehr der Brauerei Silbernagel, Bellheim hat eine Stärke von 1 Kommandant, 2 Abteilungsführer und 40 Mann.

 

 

Juli 1939

Die Feuerwehr Bellheim erhält eine zweirädrige Stahlleiter mit einer Steighöhe von 12 m. Der Anschaffungspreis beträgt 1.993, -RM. Die Lieferung erfolgte von der Fa. Carl Metz, Karlsruhe.

 

 

Oktober 1945

Die Feuerwehr Bellheim war wie folgt ausgerüstet:

2 Motorspritzen

2 Handspritzen

1 fahrbare Schiebeleiter

600 m Schlauchmaterial

1 Kommandant

4 Abteilungsführer

70 Feuerwehrmänner

 

 

April 1947

Der Tragkraftspritzen-Anhänger (TSA) war der Feuerwehr von der Besatzungsmacht weggenommen worden. Auf Beschluss des Gemeinderates wird eine Ersatzbeschaffung bei der Fa. Klöckner-Humboldt-Deutz AG. Ulm zum Preis von 900. – RM vorgenommen.

 

 

Januar 1949

Zu Beginn des Jahres 1949 setzte sich die Gemeindefeuerwehr wie folgt zusammen:

30 Feuerwehrmänner

5 Löschmeister

2 Brandmeister

 

 

Dezember 1949

Ankauf eines weiteren Tragkraftspritzen-Anhängers von der Fa. Masson, Frankenthal zum Preis von 1.700,- DM.

 

 

Februar 1953

Die Pflichtfeuerwehr der Gemeinde Bellheim wird in eine freiwillige Feuerwehr umgewandelt.

 

 

August 1953

Die Gemeinde Bellheim hat von der Fa. Albert Ziegler, Giengen/Brenz eine luftgekühlte Motorspritze TS 8 angeschafft. Zum gleichen Zeitpunkt erhielt die Feuerwehr 90 m B-Schläuche.

 

 

Februar 1958

Der Gemeinderat beschloss 1957 die Anschaffung eines neuen Löschfahrzeuges (LF 8). Geliefert wurde das Löschfahrzeug von der Fa. Albert Ziegler, Giengen/Brenz zum Preis von 24.000,- DM.

Die Übergabe an die Freiw. Feuerwehr Bellheim erfolgte im Februar 1958. Mit dem neuen Löschfahrzeug, das eine Vorbaupumpe und einen Raum zur Unterbringung der Mannschaft besitzt, werden die Freiw.

Feuerwehr und die Betriebswehr der Brauerei Silbernagel für Bellheim und Umgebung fünf Motorspritzen zur Verfügung haben.

 

 

Januar 1959

Im Januar 1959 beschloss der Gemeinderat Bellheim den Neubau eines Gerätehauses. Der Umbau des alten Gerätehauses ist nach näherer Überprüfung unzweckmäßig. Das Gebäude befindet sich in einem sehr schlechten Zustand und es müssten umfangreiche Ausbesserungen und Instandsetzungen vorgenommen werden. Der Raum des Gerätehauses ist sehr beengt und reicht nur knapp zur Abstellung des neuen Feuerlöschfahrzeuges und der sonstigen Geräte aus. Bei der Wahl des Standortes konnte man sich in der Sitzung des Gemeinderates nicht einigen. Auf dem Grundstück des jetzigen Gerätehauses befand sich im 19. Jahrhundert das Wohnhaus der Ehel. Franz Becki. Es wurde von der Gemeinde Bellheim käuflich erworben und das Wohnhaus abgerissen.

 

 

August 1964

Die Vorbereitungen für den Bau des Feuerwehrgerätehauses sind nahezu abgeschlossen. In diesem Jahr soll noch mit den Arbeiten begonnen werden. Das Haus wird an einer Böschung stehen. Von der verlängerten Schubertstraße wirkt es eingeschossig. Der Keller kann lediglich von der Westseite erreicht werden. Die geräumige Halle wird Platz für drei Fahrzeuge bieten. lm Keller befindet sich ein weiterer Abstellraum für Fahrzeuge. In dem neuen Gerätehaus sollen noch die Gerätschaften der Bellheimer Ortsstelle des Luftschutzverbandes untergestellt werden

 

 

Juli 1968

Das von der Fa. Carl Metz, Karlsruhe gelieferte Tanklöschfahrzeug (TLF 16) wurde in einer kleinen Feierstunde der Freiw. Feuerwehr Bellheim übergeben. Die Anschaffung eines Tanklöschfahrzeuges war unumgänglich, da die Größe der Gemeinde mit ihrer im älteren Dorfgebiet zusammenhängenden Bauweise mit vielen Scheunen, Schuppen und Fachwerkhäusern einen erhöhten Feuerschutz erfordert. Die Anschaffungskosten für das Tanklöschfahrzeug betrugen 80.000,- DM. Das Land hat aus Mitteln der Feuerschutzsteuer 40.000,- DM gewährt. Auch stellten der Landkreis 5.000,- DM und die Bayer. Versicherungskammer 3.000,- DM zur Verfügung. Kreisbrandinspekteur Hans Hoffmann sprach bei der Übergabefeier über Sinn und Zweck von Stützpunktfeuerwehren, zu denen jetzt die Feuerwehr Bellheim zählt.

 

 

Februar 1971

Für die Feuerwehr Bellheim war es ein schwerer Schlag, als das Löschfahrzeug (LF 8) im Gerätehaus entwendet wurde. Das Fahrzeug überschlug sich auf der B 9 in der Nähe der Sponeck-Kaserne in Germersheim und brannte völlig aus. Der Sachschaden betrug rund 35.000,- DM. Am 28.05.1971 wurde als Ersatz für das zu Schaden gekommene Löschfahrzeug von der Fa. Carl Metz, Karlsruhe ein neues zum Preis von 60.000,- DM geliefert.

 

 

August 1976

Am Nachmittag des 29. August ereignete sich in der Blumenstraße eine Brandkatastrophe. Die Scheunen und Schuppen von Anton Takatsch, Blumenstr. 11, Emil Stein, Blumenstr. 13, Egon Benti, Hammerstr. 1, Friedrich Benti, Blumenstr. 9, Erich Reichling, Hauptstr. 153 und Jakob Kuntz, Hauptstr. 151 fielen in Schutt und Asche. Flammen und Rauchsäulenwaren kilometerweit zu sehen. Die Wehren von Bellheim, Germersheim, Kandel, Knittelsheim, Landau i. d. Pf. , Lustadt, Ottersheim, Offenbach/Queich, Rülzheim, Westheim und Zeiskam kämpften gegen das Flammeninferno und verhinderten ein Übergreifen auf weitere Gebäude. Am Einsatzort waren insgesamt 15 Wehren mit 35 Fahrzeugen. Davon waren 21 Fahrzeuge im Einsatz, 14 in Reserve. Das DRK Bellheim und Germersheim waren ebenfalls im Einsatz. Durch das Schadenfeuer wurden landwirtschaftliche Maschinen, Futtermittel und mehrere Tiere vernichtet. Eine größere Anzahl von Helfern rettete jedoch das meiste Vieh aus den Ställen. Mehrere Straßenzüge mussten gesperrt werden. Schaulustige behinderten die Arbeit der Feuerwehrmänner und der Helfer, von denen sich mehrere verletzten. Während der Brandbekämpfung waren die Herren Bürgermeister Adam, Beigeordneter Bößer, Landrat Stöckle, Stadtfeuerwehrinspekteur Glenck (Landau), Kreisfeuerwehrinspekteur Gensheimer (Offenbach), Brandinspekteur König (Kandel) und Branddirektor Müller von der Bezirksregierung Rheinhessen-Pfalz in Neustadt/Weinstr., anwesend. Die Schadenshöhe wurde auf 1 Million beziffert. Die erforderlichen Aufräumungsarbeiten wurden vom US-Depot und der Bundeswehr unterstützt. Sie leisteten den Brandgeschädigten mit ihren Fahrzeugen und Geräten eine große Hilfe. Eine genaue Brandursache wurde nicht ermittelt.

 

 

Oktober 1976

Ausrüstung der Wehr mit einer hydraulischen Rettungsschere, die vornehmlich zum Bergen von Personen bei Unfällen eingesetzt wird.

 

 

Januar 1979

Die Wehr erhält für die Stille Alarmierung 12 Meldeempfänger. Sirenenalarm wird somit nur noch bei großen Einsätzen zentral von der Schutzpolizeiinspektion Germersheim mittels Funkalarmierung gegeben.

 

 

Juli 1991

Dachstuhlbrand in der Gaststätte „Braustüb`l“.  Hierbei wird ein großer Teil des Dachstuhles beschädigt.

 

 

Juni 1992

Beschaffung eines Rüstwagens (RW1) durch das Land Rheinland-Pfalz und der Verbandsgemeinde Bellheim

 

 

Juli 1992

Umzug in das neue Feuerwehrgerätehaus in der Fortmühlstrasse. Hier steht nun ausreichend  Platz für Fahrzeuge und Mannschaft bereit.

 

 

Mai 1993

Für die Einsatzleitung bei größeren Schadensfällen wurde für die Verbandsgemeinde ein Einsatzleitwagen (ELW1) angeschafft. Dieser wurde in Eigenleistung durch Angehörige der FF Bellheim ausgebaut.

 

 

September 1995

Gründung des Fördervereines Sankt Florian Bellheim

 

 

Dezember 1995

Schwerer Verkehrsunfall auf der L539 wobei Vater und Muter ums Leben kommen.

 

 

August 1996

Schwerer Verkehrsunfall auf der B9. Dabei verbrennt eine Person unter einem LKW,  der mit Papier beladen war.

 

 

Januar 1997

Dachstuhlbrand beim Frisörgeschäft Busch in der Hinteren Strasse.

 

 

Februar 1997

Starke Regenfälle überschwemmen große Teile von Bellheim.

Außer den Wehren der Verbandsgemeinde war ebenso das THW Germersheim im Einsatz

 

 

Oktober 1997

Für die mittlerweile über 40 Personen starke Wehr wird ein neuer Mannschaftstransportwagen (MTF)  angeschafft

 

 

März 1998

Beschaffung eines neuen Löschgruppenfahrzeuges LF 16/12 für die Stützpunktfeuerwehr Bellheim

Aufbauhersteller Fa. Ziegler

 

 

März 1999

Bei einem  Großbrand bei der Fa. Kardex  wird eine Lagerhalle von 30x85m vernichtet, der Schaden beläuft sich auf über 12 Mio. DM

 

März 2000

Erneuerung des bereits über 30 Jahre alten TLF 16/24 durch ein

14 Jahre altes Fahrzeug der Werkfeuerwehr Daimler Benz

 

 

August 2000

Schwerer Verkehrsunfall zw. Bellheim und Hördt, bei der eine Person ums Leben kommt.

 

 

Oktober 2000

Schwerer Verkehrsunfall auf der L540 zwischen Bellheim und Zeiskam. Hierbei waren 4 Fahrzeuge involviert.

 

 

August 2001

Bei einem Großbrand im Zeiskamer Reiterstadion wurden Stallungen, Strohlager und der Richterturm zerstört.

 

Juli 2002

Verkehrsunfall mit drei eingeklemmten Personen. Hier bewährt sich der zweite Rettungssatz auf dem LF 16/12, da die Unfallfahrzeuge rund 70 m voneinander getrennt zum stehen kommen.

 

 

Juni 2004

Brand eines Lkw-Anhängers auf der Brücke B9 Abfahrt Bellheim Süd. Es brennt die Ladung des LKW – leere Bierdosen. Es entsteht erheblicher Sachschaden.

 

 

Februar 2005

Bei einem Verkehrsunfall in den frühen Morgenstunden zwischen Bellheim und Zeiskam, in Höhe der Holzwiesen, wird eine Person schwer verletzt.

 

März 2005

Gegen ca. 5:00 Uhr morgens ereignet sich ein schwerer Verkehrsunfall auf der Ölstraße.  Zwei PKW kollidieren frontal. Die beiden Insassen der Fahrzeuge mußten schwer verletzt aus ihren Fahrzeugen befreit werden. Die Rettung verlief parallel mit 2 Rettungssätzen.

 

 

Sommer 2005

 

Die Freiwillige Feuerwehr Bellheim feiert ihr 125-jähriges Jubiläum.

 

 

 

 

 

Führung der Feuerwehr Bellheim

1880 – 2013

 

Name Zeitraum Position
Johann Carl Silbernagel 1880 – 1886 Commandant
Karl Gadinger 1886 – 1894 Commandant
Franz Sprenger 1894 – 1898 Commandant
Rudolf Gröber 1898 – 1918 Commandant
Anton Kern 1918 – 1945 Commandant
Eugen Ph. Kopf 1945 – 1956 Commandant
Richard Orth 1956 – 1959 Wehrführer
Kurt Gumbrecht 1959 – 1988 Wehrführer/Wehrleiter
Gerhardt Rund 1988 – 1990 Wehrleiter
Matthias Schultz 1988 – 1991 Wehrführer
Karl Doser 1990 – 2008 Wehrleiter
Dieter Schwind 1991 – 1993 Wehrführer
Klaus Wiss 1993 – 1994 Wehrführer
Dieter Schwind 1994 – 1997 Wehrführer
Kurt Ballmann 1997 – 2008 Wehrführer
Marco Foye 2008 – heute Wehrführer
Kurt Ballmann 2008 – heute Wehrleiter